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Portrait Wolfgang Reif

Wolfgang ReifVorsitzender des Vorstands der Versicherungskammer Stiftung

Gesprächsrunde zu „Stark für ein lebendiges Miteinander“


Mit dem Motto "Engagiert! Füreinander im Einsatz" fokussiert sich die Stiftung 2019 auf die Themenfelder Zivilcourage und Rettung: Warum wurde sich für diesen Schwerpunkt entschieden?

Viele ehrenamtlich Tätige engagieren sich in Rettungsorganisationen, sei es bei den Feuerwehren, beim Roten Kreuz mit seinen zahlreichen Unterorganisationen oder bei vielen anderen Hilfsorganisationen. Ohne ihren Einsatz wäre unsere Gesellschaft ärmer und könnte nicht so funktionieren, wie wir es kennen und schätzen. Unsere Hilfskräfte werden dabei vor immer neue Herausforderungen gestellt. Diese beruhen einerseits auf dem digitalen Fortschritt mit neuen Möglichkeiten für Organisation und deren Kommunikation. Andererseits sehen wir aber auch eine geänderte Einstellung von Teilen der Gesellschaft zu Helfern und ihrer Arbeit. Helfer werden von Gaffern behindert, werden beschimpft und tätlich angegriffen. Diesen Themen möchte sich unser Symposium widmen. Ziel ist es nicht nur zu problematisieren, sondern zusammen mit Experten in Workshops anhand konkreter Beispiele aufzuzeigen, wie die Arbeit unserer ehrenamtlichen Helfer erleichtert und sicherer gemacht werden kann.

Portrait Dr. Frank Walthes

Dr. Frank WalthesVorsitzender des Vorstands des Konzerns Versicherungskammer

Gesprächsrunde zu „Stark für ein lebendiges Miteinander“


Entschlossenes und mutiges Einschreiten kann in (Alltags-)Situationen oftmals Schlimmeres verhindern: Was raten Sie den zivilen Rettern, um die eigene Sicherheit nicht zu gefährden, dennoch aber Hilfe zu leisten?

Es gibt eine Vielzahl an alltäglichen Situationen, in denen zivile Retter gefragt sind. Zum Beispiel wurden laut Bundeskriminalamt in 2018 61.194 Fälle von gefährlicher oder schwerer Körperverletzung auf Straßen, Wegen oder Plätzen erfasst. 75% konnten hier glücklicherweise aufgeklärt werden. Ein anderes Beispiel ist der Wohnungseinbruchdiebstahl in Deutschland. Hier wurden in 2018 laut Bundeskriminalamt 97.504 Wohnungseinbruchdiebstähle erfasst. Wohnungseinbruch betrifft auch uns als größter Gebäudeversicherer (vor allem für die Hausratversicherung) in Bayern und der Pfalz. Aber was kann man tun, wenn man auf einmal mit so einer Situation konfrontiert wird? Hier geben unterschiedliche Initiativen hilfreiche Tipps zum Verhalten. Laut Polizei steht an erster Stelle natürlich, sich nicht selbst beim Helfen in Gefahr zu bringen. Man sollte außerdem schnell die Polizei rufen und andere um Mithilfe bitten. Falls es Opfer gibt, sollte man außerdem die Aufmerksamkeit auf die Opfer richten und ihnen helfen. Meines Erachtens ist wichtig, dass wir alle aufmerksamer sind und unterstützen, wenn es darauf ankommt, um somit die Aufklärungsquoten bei Verbrechen zu steigern.

Im Konzern Versicherungskammer tun wir einiges dafür. Mindestens 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich zum Beispiel bei Feuerwehren, beim Roten Kreuz, bei der Bundeswehr und der Wasserwacht. Die Versicherungskammer unterstützt diese engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erhielt dafür in 2018 die Auszeichnung „Ehrenamtsfreundlicher Betrieb – Gemeinsam für mehr Sicherheit“ vom bayerischen Innenminister Joachim Herrmann. Dies alles ist zum Beispiel durch Absprachen mit Vorgesetzten im Rahmen der flexiblen Arbeitszeit möglich oder durch Sponsoringaktionen des Unternehmens. Der Konzern schätzt ehrenamtliche Tätigkeiten seiner Angestellten hoch ein. Wir nehmen Verantwortung und Engagement ernst, denn sie tragen zu einem sozialen und sicheren Zusammenleben der Menschen bei. Schön, wenn das so bleibt. Noch schöner wäre es, wenn noch mehr im Konzern sich ehrenamtlich für andere Menschen einsetzen.

Portrait Joachim Herrmann

Joachim HerrmannStaatsminister – Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration

Gesprächsrunde zu „Stark für ein lebendiges Miteinander“


Ehrenamtliche Helfer sind im Einsatz mit unterschiedlichen (Extrem-)Situationen konfrontiert: Was können Organisationen tun, um ihre Ehrenamtlichen vor, während und nach Einsätzen zu unterstützen?

Die Einsatzkräfte in solchen Situationen nicht allein zulassen, ist eine wichtige Aufgabe. Die Psychosoziale Prävention gehört zwingend zur Fürsorge gegenüber allen Einsatzkräften. Sie umfasst Einsatzvorbereitung, Einsatzbegleitung und Einsatznachsorge. Vorbeugende Maßnahmen sind bereits Bestandteil der Ausbildung. Um belastende Ereignisse zu verarbeiten, spielt aber auch die Einsatznachbearbeitung eine zentrale Rolle.

Portrait Dr. Julia Fischer

Dr. Julia FischerDipl.Psych, Dozentin an der Universität Regensburg, Fachbereich Sozialpsychologie

„Gaffst du noch oder hilfst du schon?“

Der Einfluss von situativen und personalen Faktoren auf Zivilcourage und Hilfeverhalten


Ehrenamtliche Helfer sind im Einsatz mit unterschiedlichen (Extrem-)Situationen konfrontiert: Was können Organisation tun, um ihre Ehrenamtlichen vor, während und nach Einsätzen zu unterstützen?

Zentrales Stichwort ist hier „Resilienz“, d.h. die psychologische Widerstandsfähigkeit des Menschen. Dabei sollten ehrenamtlichen Helfern psychologische Möglichkeiten aufgezeigt werden, auf den drei Ebenen „Gedanken“, „Gefühle“ und „Verhalten“ Strategien zum Umgang mit widrigen Ereignissen zu entwickeln.


Über Dr. Julia Fischer

Dr. Julia Fischer, Dipl. Psych, Dozentin an der Universität Regensburg, Fachbereich Sozialpsychologie.
Promotion an der LMU München in der Sozialpsychologie. Seit 2009 Arbeit in universitären Forschungsprojekten zu sozialen Interaktionen, u.a. in einem dreijährigen Forschungsprojekt im Bereich Zivilcourage.


Kontaktdaten

Website
julia.fischer@ur.de
+49 179 7053558



SPONTAN IM EINSATZ – ORGANISATORISCHE VORBEREITUNGEN FÜR EINSATZORGANISATIONEN IM UMGANG MIT SPONTANHELFENDEN


Portrait Patrick Drews

Patrick DrewsMaster of Public Administration (MPA) – Research Fellow am Fraunhofer IAO

Ehrenamtliche Helfer sind im Einsatz mit unterschiedlichen (Extrem-)Situationen konfrontiert: Was können Organisation tun, um ihre Ehrenamtlichen vor, während und nach Einsätzen zu unterstützen?

Vorbeugen ist besser als heilen! Die Vorbereitung auf extreme Situationen und deren Bewältigung steht im Vordergrund. Dabei ist es wichtig, Ressourcen – persönlich, organisatorisch, aber auch außerhalb der Organisation – zu kennen. Wenn rechtzeitig Ablösung oder Verstärkung vor Ort sein kann, hilft das die Belastung zu verringern. Oft ist es das Gefühl von "Hilflosigkeit", das die Belastungsreaktion hervorruft.


Über Patrick Drews

Patrick Drews, MPA Jg. 1980 ist seit 2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer IAO. Er studierte Rescue Engineering an der TH Köln und Öffentliches Management an der Universität Kassel. Danach arbeitete er über mehrere Jahre auf verschiedenen Ebenen der Gefahrenabwehr. Seine Forschungsinteressen liegen in der effizienteren Gestaltung von Prozessen in der Gefahrenabwehr. Derzeit beschäftigt er sich intensiv mit der Einbindung von spontanen Freiwilligen in das Krisenmanagement und forscht zu Methoden für die systematische Auswertung von Übungen. Der Familienvater lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Esslingen am Neckar. In seiner Freizeit fährt er Rettungsdienst im Landkreis Esslingen und ist ehrenamtlicher Luftrettungspezialist bei der Bergwacht Esslingen.


Kontaktdaten

www.muse.iao.fraunhofer.de
patrick.drews@iao.fraunhofer.de
+49 711 9702439
Twitter



EMOTIONEN IM EINSATZ


Portrait Matthias Bonigut

Matthias BonigutB.Sc. Sanitäts- und Rettungsmedizin


Entschlossenes und mutiges Einschreiten kann in (Alltags-)Situationen oftmals Schlimmeres verhindern: Was raten Sie den zivilen Rettern, um die eigene Sicherheit nicht zu gefährden, dennoch aber Hilfe zu leisten?

Kenne die Gefahren, sei es Gewalt, Feuer oder auch Infektionen, und kenne somit deine Grenzen.
Ein handlungsunfähiger Helfer durch wirkende Gefahren ist ein taktisch wertloserer Helfer, somit hilft agieren im Rahmen der Grenzen und Möglichkeiten und bedarf immer eines frühen Heranziehens geeigneter Gefahrenabwehr. Erst ein Lagebewerten und Melden kann die Kette der Gefahrenabwehr in Gang bringen.Hier liegt der wichtigste Schritt des Helfen und Rettens.


Über Matthias Bonigut

B.Sc. Sanitäts- und Rettungsmedizin
Consultant Healthcare Drees und Sommer
OrgL/ELRD München
IHK Unternehmer Notfallrettung und Krankentransport
Rettungsassistent


Kontaktdaten

Matthias.bonigut@outlook.de
Xing


Portrait Katharina Wuttig

Katharina WuttigStudentin der Humanmedizin


Ehrenamtliche Helfer sind im Einsatz mit unterschiedlichen (Extrem-)Situationen konfrontiert: Was können Organisation tun, um ihre Ehrenamtlichen vor, während und nach Einsätzen zu unterstützen?

Meiner Meinung nach ist ein kollegiales Miteinander bei der Bewältigung von schweren Einsätzen oder anderen schwierigen Situationen das Wichtigste. Nur, wer sich in seinem Team wohl fühlt, wird auch offen über etwas, was ihn oder sie belastet hat, reden wollen. Das zu fördern sollte einer der höchsten Ziele jeder Organisation sein. So ergibt sich das gemeinsame Vorbereiten auf einen Einsatz, das gute Zusammenspiel währenddessen und ein gemeinsames Debriefing danach von ganz allein.


Über Katharina Wuttig

Katharina Wuttig ist Studentin der Humanmedizin und Doktorantin der AG Kognitive Neuropsychiatrie Tübingen


Kontaktdaten

humorstudietuebingen@gmail.com


Portrait Peter Zehentner

Peter ZehentnerDiplom-Sozialpädagoge


Ehrenamtliche Helfer sind im Einsatz mit unterschiedlichen (Extrem-)Situationen konfrontiert: Was können Organisation tun, um ihre Ehrenamtlichen vor, während und nach Einsätzen zu unterstützen?

Die primäre Prävention, die psychosoziale Einsatzbegleitung, die sekundäre und tertiäre Prätention kennen, beherrschen, anbieten und für Akzeptanz, Professionalität und Niederschwelligkeit sorgen.

Und, das Wichtigste! Ein gutes Team, klare Führung, gute Stimmung und Menschen die gut tun.


Über Peter Zehentner

Dipl. Soz. Päd., Rettungsassistent, Trainer für SbE / PSNV-E, Vorstand bei SbE, Trainer für Krisenintervention/ PSNV-B, bestellter stellvertretender administrativer Leiter PSNV der Stadt München, Leiter KIT-München, Bereichsleiter ASB München, zweiter Sprecher Landeszentralstellenrat PSNV des bay. Innenministeriums, Fachberater des Landesverbandes der Johanniter in Bayern, Fachberater in Katastrophenschutzstab der Stadt München, Vertreter im PSNV Konsensus Prozess des BBK des BMI, bestellter Einsatzleiter Rettungsdienst Stadt- und Landkreis München und bayerischer Koch


Kontaktdaten

www.peter-zehentner.de
mail@peter-zehentner.de


Portrait Verena Blank-Gorki

Moderation: Verena Blank-GorkiMedical School Hamburg (MSH)


Ehrenamtliche Helfer sind im Einsatz mit unterschiedlichen (Extrem-)Situationen konfrontiert: Was können Organisation tun, um ihre Ehrenamtlichen vor, während und nach Einsätzen zu unterstützen?

Ehrenamtliche Helfer benötigen eine Organisation, die ihnen den Rücken stärkt. Das kollegiale Miteinander, die passende Gestaltung von Arbeitsabläufen und Rahmenbedingungen sowie Wertschätzung der geleisteten Arbeit sind dabei wesentliche Grundpfeiler. Ebenso bin ich fest davon überzeugt, dass systematischen Maßnahmen der Einsatzvorbereitung, -begleitung und -nachsorge nur sinnvoll sind, wenn ein Organisationsklima herrscht, in dem Fehler und Schwächen erlaubt sind und das Miteinander im Vordergrund steht.


Über Verena Blank-Gorki

Verena Blank-Gorki ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Medical School Hamburg im Forschungsprojekt „Kind und Katastrophe“. Zudem ist sie Lehrbeauftragte bzw. freie Dozentin für Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) an der Universität Bonn, der Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen und der KIT-Akademie des Arbeiter-Samariter-Bundes e.V.. Seit vielen Jahren beschäftigt sich die Sozialwissenschaftlerin mit der Qualitätssicherung in der PSNV. Als Mitarbeiterin des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (2007-2015) hat sie in diesem Zusammenhang den deutschen Leitlinienprozess zur PSNV sowie ein mehrjähriges Forschungsprojekt zum Amoklauf von Winnenden und Wendlingen gestaltet.


Kontaktdaten

www.kikat.de
verena.blank-gorki@medicalschool-hamburg.de



DIGITAL IM EINSATZ


Portrait Florian Abt

Florian AbtBergwacht Bayern


Ehrenamtliche Helfer sind im Einsatz mit unterschiedlichen (Extrem-)Situationen konfrontiert: Was können Organisation tun, um ihre Ehrenamtlichen vor, während und nach Einsätzen zu unterstützen?

Um Ehrenamtliche Helfer in Extremsituationen zu unterstützen sollten Organisationen immer eine gute Ausbildung auf aktuellem Stand der Lehrmeinung anbieten, Einsatzmaterial und PSA aktuell/vollständig und ausreichend zur Verfügung stellen sowie organisationseigene Ansprechpartner SbE installieren.


Über Florian Abt

Projektleiter ELA 3D (Bergwacht Bayern)


Kontaktdaten

www.bergwacht-bayern.org
info@bergwacht-bayern.org
+49 8041 794380



ENGAGIERT STÄRKEN (ER)LEBEN


Portrait Elisabeth Jandl-Zacher

Elisabeth Jandl-ZacherKonzern Versicherungskammer, München


Eine Work-Life-Balance zwischen den Lebenssäulen Familie, Beruf und Ehrenamt herzustellen, stellt engagierte Menschen oftmals vor Herausforderungen. Wie können Organisationen ihre Ehrenamtlichen dabei unterstützen, auf ihre Ressourcen zu achten?

Organisationen sollten auf Pausen zwischen den Einsätzen achten. Und mit ihren Ehrenamtlichen in Kontakt bleiben. Überlastete erkennen häufig als Letzte die Gefährdung.


Über Elisabeth Jandl-Zacher

Dipl. Sozialpädagogin, Wirtschaftsmediatorin, NLP-Trainerin, Ausbildung zur Beraterin und Coach in Positiver Psychologie, systemischer Coach, Ausbildung zum Gesundheitscoach und im ZRM


Kontaktdaten

elisabeth.jandl-zacher@vkb.de
+49 089 2160 2700



COURAGIERT IM EINSATZ


Portrait Dr. Julia Fischer

Dr. Julia FischerDipl.Psych, Dozentin an der Universität Regensburg, Fachbereich Sozialpsychologie


Ehrenamtliche Helfer sind im Einsatz mit unterschiedlichen (Extrem-)Situationen konfrontiert: Was können Organisation tun, um ihre Ehrenamtlichen vor, während und nach Einsätzen zu unterstützen?

Zentrales Stichwort ist hier „Resilienz“, d.h. die psychologische Widerstandsfähigkeit des Menschen. Dabei sollten ehrenamtlichen Helfern psychologische Möglichkeiten aufgezeigt werden, auf den drei Ebenen „Gedanken“, „Gefühle“ und „Verhalten“ Strategien zum Umgang mit widrigen Ereignissen zu entwickeln.


Über Dr. Julia Fischer

Dr. Julia Fischer, Dipl. Psych, Dozentin an der Universität Regensburg, Fachbereich Sozialpsychologie.
Promotion an der LMU München in der Sozialpsychologie. Seit 2009 Arbeit in universitären Forschungsprojekten zu sozialen Interaktionen, u.a. in einem dreijährigen Forschungsprojekt im Bereich Zivilcourage.


Kontaktdaten

Website
julia.fischer@ur.de
+49 179 7053558


Portrait Dr. Silvia Oßwald-Meßner

Dr. Silvia Oßwald-MeßnerDipl.Psych, Dozentin an der Hochschule für den Öffentlichen Dienst Bayern


Entschlossenes und mutiges Einschreiten kann in (Alltags-)Situationen oftmals Schlimmeres verhindern: Was raten Sie den zivilen Rettern, um die eigene Sicherheit nicht zu gefährden, dennoch aber Hilfe zu leisten?

In den von uns entwickelten Zivilcouragetrainings geben wir den potentiellen Helfern folgende Tipps zum Einschreiten:

  • Situationen nicht alleine klären: Weitere Personen ansprechen, um Mithilfe bitten.
  • Aus einem sicheren Abstand heraus die Täter ansprechen. Lautstärke kann viel bewirken!
  • Auf das/die Opfer fokussieren und nicht auf die Täter. Ihr erste Ziel sollte sein, dem Opfer zu helfen und es aus der Gefahrensituation zu bringen.
  • Polizei rufen. Gute Täterbeschreibung abgeben.

Über Dr. Silvia Oßwald-Meßner

Dr. Silvia Oßwald-Meßner, Dipl.Psych, RDin, Dozentin an der HföD, Fachbereich Polizei. Promotion an der LMU München zum Thema Zivilcourage. Seit 2008 bei der Polizei als Psychologin tätig. Von 2008 bis 2014 beim Zentralen Psychologischen Dienst der Bayerischen Polizei, seit 2014 an der Hochschule der Polizei in Fürstenfeldbruck.


Kontaktdaten

http://www.fhvr-polizei.bayern.de
silvia.osswald-messner@pol.hfoed.bayern.de
+49 8141 408-216



MODERATION


Portrait Nicole Krieger

Nicole KriegerModeratorin und Trainerin


Ehrenamtliche Helfer sind im Einsatz mit unterschiedlichen (Extrem-)Situationen konfrontiert: Was können Organisation tun, um ihre Ehrenamtlichen vor, während und nach Einsätzen zu unterstützen?

Nur wer weiß, was er tut, kann effektiv helfen und sich selbst schützen. Deshalb sollten Organisationen ihre ehrenamtlichen Helfer mit praxisnahen Fortbildungen unterstützen.


Über Nicole Krieger

Nicole Krieger ist Moderatorin, Trainerin und Auftrittsexpertin. Als ausgebildete TV Journalistin war sie als Reporterin, Nachrichtenanchor und Magazinmoderatorin für verschiedene Fernsehsender tätig (u.a. B.TV, HR, Das Vierte). Neben ihrer Fernseharbeit gehört Nicole Krieger zu den erfolgreichsten Eventmoderatorinnen in Deutschland für namhafte Unternehmen, Ministerien und öffentliche Institutionen.
2010 gründete sie die Moderatorenschule Baden-Württemberg. Dort trainiert und coacht sie Nachwuchsmoderatoren und Führungskräfte der Wirtschaft für Moderationen, Präsentationen und Medienauftritte.
Sie ist Autorin des Buchs „Die Gastgeber-Methode“ und schreibt zu den Themen Rhetorik, Auftritt und Moderation. Nicole Krieger ist Präsidentin des Moderatorenverbands Deutschland e.V..

Kontaktdaten

www.moderatorenschule-bw.de
kontakt@moderatorenschule-bw.de
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