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03.11.2014

Bayerischer Verkehrssicherheitspreis 2014 an Arnoldus Grundschule in Gilching verliehen

Innovative Ideen für die Verkehrssicherheit

Die Arnoldus Grundschule in Gilching erhält den diesjährigen Bayerischen Verkehrssicherheitspreis. Für ihre vielseitigen Projekte rund um die Verkehrssicherheit wird die Schule heute von der Landesverkehrswacht Bayern und der Versicherungskammer Stiftung ausgezeichnet. Zahlreiche Aktionen und Projekte wurden in Gilching initiiert. So sorgen das Projekt „Schüler als Busbegleiter“, ein Schulwegtraining, die Schülerlotsen sowie Fahrradtraining und auch ein Erste-Hilfe-Kurs für Schüler für eine große Sicherheit in und rund um die Schule.

Timo Payer, Ministerialrat im Innenministerium, überreichte im Rahmen einer Feierstunde den mit € 4.000,- dotierten 1. Preis und hob die umfänglichen Maßnahmen der Arnoldus Grundschule hervor. Er lobte den intensiven Kanon mit dem die Arnoldus Grundschule die Verkehrs- und Wegesicherheit in und um die Schule sicherstellt. „Ein solch unfassendes Programm unterstützt von Seiten der Schule die Verkehrssicherheit und hilft den Grundschülern sicher zur und von der Schule zu kommen.


Bayerischer Verkehrssicherheitspreis 2014



Das Schullandheim Steinbach a. W. und die Grundschule Weißenstadt erhalten den 2. und 3. Preis

„Mobil mit dem Fahrrad – aber sicher“ heißt das mit dem 2. Preis bedachte Projekt des Schullandheims Steinbach a.W.. Nutzer des Schullandheims haben die Möglichkeit einen intensiven Fahrradkurs während der Tage im Landschulheim zu besuchen. Aus den Händen von Walter Lechner, Vorstandsvorsitzender der Versicherungskammer Stiftung, erhielten die Vertreter aus Franken ihre Urkunde. Die Drittplatzierten, die Grundschule Weißenstadt, welche mit „Schonraumübungen“ – ebenfalls zur Fahrraderziehung von Grundschülern beträgt wurden vom Präsidenten der Landesverkehrswacht Bayern, Dr. Florian Herrmann, beglückwünscht.

Zwei Anerkennungspreise verlieh ebenfalls Dr. Florian Herrmann. Zum einen an die Polizeiinspektion Ansbach für ihr Projekt „Verkehrssicherheitsinitiative 100“ – um die Übersichtlichkeit vor und nach dem Unterricht zu wahren, sollen Eltern ihre Kinder mindestens 100m entfernt von der Schule ins Auto ein- oder aussteigen lassen. Sowie an die den Markt Eisenfeld, der in seiner Volksschule mit dem Mitmachprojekt“in die Schule GEH’ ich gern“ die Schüler animiert selbständig die Schule zu besuchen ohne dass die Eltern die Kinder mit dem Auto bringen oder holen.

Nachhaltiger Preis für vorbildliche Initiativen

Der Bayerische Verkehrssicherheitspreis, eine Auszeichnung, die es seit 1997 gibt, wird seit diesem Jahr von der Versicherungskammer Stiftung und der Landesverkehrswacht Bayern vergeben. Er ist mit insgesamt mit € 7.500,- dotiert und wird in diesem Jahr bereits zum 18. Mal verliehen. Er richtet sich an Einzelpersonen ab zehn Jahren, an Schulklassen sowie Gruppen und Initiativen aus Bayern, die sich mit Kampagnen und Medienbeiträgen für die Verkehrssicherheit einsetzen.

Die Jury setzt sich zusammen aus Gerhard Eck, Staatssekretär des Innern, Walter Lechner, Vorstandsvorsitzender der Versicherungskammer Stiftung sowie dem Präsidenten der Landesverkehrswacht, Dr. Florian Herrmann. Der 1. Preis wird zusammen mit einer Emaille-Plakette verliehen. Der Emaillewerkstoff nahm im 19. Jahrhundert seinen Anfang, er ist witterungsbeständig und darum der Grundstoff für die meisten Straßenschilder und Hausnummern. Durch seine Langlebigkeit symbolisiert er den nachhaltigen Charakter des Preises.


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